logo_miteinander

Miteinander.
Freiwilligenbörse Ratingen e.V.
Düsseldorfer Str. 40
40878 Ratingen
Telefon :
02102 / 7116-854 /-859

info(at)freiwilligenboerse-ratingen . de
www.freiwilligenboerse-ratingen.de

Öffnungszeiten:
Dienstag 10.00-12.00 Uhr
Donnerstag 16.00-18.00 Uhr

Komm an Logo MAIS NRW
Komm an Logo NRW
Komm an Logo_quer_Kreisintegration

logo skf
logo kinderschutzbund
logo awo
logo neanderdiakonie
logo drk
logo caritas
logo wapp Ratingen
logo ratingen schriftzug

logo Arsatec 600dpi

“Gemeinsam für Ratingen”

Unter diesem Motto  fand am Freitag, 3.6.2016 der Aktionstag der Wirtschaft statt. 51 Projekte wurden von 36 Einrichtungen mit Hilfe von 57 Unternehmen umgesetzt.
 

Unter Federführung der

logo_miteinander

fand auf dem Gelände des Schützenplatzes am 3.6.2016 das Begegnungsfest für die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft
Josef-Schappe-Straße und ihre Nachbarn statt.

Lesen Sie an dieser Stelle den Bericht vom 8.6.2016, erschienen im Dumeklemmer Ratingen.
 

Dumeklemmerartikel_620_08_06_2016

Danke schön an alle Beteiligten und Helfer

Was wären wir, die Miteinander.Freiwilligenbörse Ratingen e.V., ohne die

Ratinger Jonges gewesen, über die wir den Kontakt zu der Schützenbruderschaft bekommen haben,
die Volksbank, die uns mit Geld, Sitzungsraum und Organisationstalent geholfen hat,
die Unterstützung des Dumeklemmers mit souveräner Moderation, Bildmaterial und Berichterstattung,
des Integrationsrates mit Grillmeister und Stimmungskanone Samy
von der Feuerwehr mit ihrem gut besuchten Geschicklichkeitstest
von der Stadt Ratingen in Form des Spielmobils Felix, woran nicht nur die Kinder große Freude hatten,
unseren beiden Fussball-Trainern Otto Püngel und Jürgen Friedrich, die die Torwand betreut haben,
der großzügigen Spende von Edeka Kels, ohne die wir kein Grillgut gehabt hätten sowie
der Geflügelwürstchen der Metzgerei Möllmann
den zahlreichen Kuchenblechen von der Bäckerei Vogel
den Pavillions des Café Bös
der gespendeten Getränke der Firma Ratio
unseren in der Josef-Schappe-Str. tätigen Freiwilligen, die die leckeren Salate beigesteuert haben,
von der technischen und professionellen Unterstützung von DJ Mirco Köstring, der mit viel Gespür die richtige Musik auflegte,
von Alexander Seidl für seine Liederdarbietung,
von unserer syrischen Sängerin Helda Kutish, die das Eis gebrochen hat, und sich dann auch noch andere Sänger wagten, syrische und kurdische Lieder zu singen,
der Rapper Group von Christoph Janetzki vom Jugendclub Lux, die alle mit ihren Darbietungen zu begeistern wußten,
und nicht zuletzt der St. Sebastiani Schützenbruderschaft, die uns nicht nur ihren Platz mit der ganzen Infrastruktur zur Verfügung stellte, sondern auch noch die Attraktion für die Kinder, das immerzu überfüllte      Kinderkarussell, sponserte und den leckeren Kuchen!!!

komm an Begegnungsfest

„Tag des Internationalen Ehrenamtes“ am 5. Dezember 2016


Ehrenamt macht stark


Der Konferenzraum des SkF-Ratingen auf der Düsseldorfer Straße war bis zum Bersten gefüllt. Immer wieder mussten zur Feier  „Tag des Internationalen Ehrenamtes“ am 5. Dezember zusätzliche Stühle herbeigeschafft werden, um dem Ansturm engagierter Ratinger Herr zu werden. Sie alle dokumentierten stellvertretend  für rund 40.000 Freiwillige in Ratingen eindrucksvoll, dass in der Dumeklemmerstadt ehrenamtliche Tätigkeiten – von der Flüchtlingsbetreuung über die tatkräftige Hilfe für Bedürftige bis hin zu Freiwilligen Feuerwehr – auf vielfältige Art angenommen und gelebt werden.

„Engagiertes Ratingen – Engagement macht stark“ hieß  das Motto, das der Veranstalter „Kompetenzteam Ehrenamt in Ratingen“ unter der Leitung des Sprechers Erhard Raßloff zusammen mit einem Team der „Miteinander.Freiwilligenbörse Ratingen e.V.“ für das Treffen  ausgerufen hatte. Engagement sei dabei keine Einbahnstraße, so Raßloff.  Stark mache nicht nur Mitmenschen zu helfen. Es bereichere auch das eigene Leben. Das Gefühl Dankbarkeit und mit der Zeit die Vertrautheit der Hilfesuchenden zu spüren, mache auch die Freiwilligen stärker. „Es profitieren nicht nur die Nehmenden sondern auch die Gebenden. Das ist eine klassische win-win-Situation“, brachte es  der Erste stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Diedrich in seiner Ansprache auf den Punkt, der zahlreiche  Ehrengäste wie unter anderem  die Landtagsabgeordnete Elisabeth Müller-Witt und Ratinger Ratsvertreter aus fast allen Fraktionen begrüßen konnte.
 
Sichtlich gerührt und nachdenklich waren alle Anwesenden, als zwei aus Syrien stammende Flüchtlinge, Firas Alsehnawi und Ahmad Alsraan, auf Deutsch berichteten, wie sie über viele Leiden nach Ratingen gefunden haben, das erst einmal  ihre neue Heimat sein wird. Gerade mal ein Jahr in Deutschland hatten sie die ersten Schritte zur deutschen Sprache nicht etwa in staatlichem Sprachunterricht erlernt. Viel mehr waren es Freiwillige, die ihnen in Ratinger Flüchtlingsunterkünften auch den sprachlichen Eintritt in eine fremde Welt erleichterten.

„Direkt vor einem stehend zu  hören, wie schnell sie Deutsch gelernt haben, mit welcher ungebrochenen Kraft sie das Leben trotz vieler Widrigkeiten meistern und wir als Ehrenamtliche dazu einen Beitrag leisten, da wird es einem ganz warm ums Herz“, so Hannelore Becker, eine aktive Flüchtlingsbegleiterin.

Für die meisten  Flüchtlinge ist eine solche organisierte Bürgerunterstützung neu. „Hilfe in Notsituationen und vor allem im Alter leisten in unseren Heimatländern die Familie und Nachbarn. Das ist  ganz selbstverständlich und gehört zu unserer gelebten Kultur“, berichteten aus ihrer Heimat Tigsty Asfaw aus Eritrea, Gebhard Netik aus Russland und der früheren UdSSR, Lilian Idstein aus der Ukraine und Samuel Awasum aus Kamerun.  Ahmad Zaheer, Vorsitzender der Ahmadiyya Jamaat Gemeinde, berichtete aus Pakistan und stellte eindrucksvoll den ehrenamtlichen Einsatz der Gemeinde in Ratingen dar. Sie haben es geschafft, sich hierzulande in einer neuen Welt zu etablieren – auch wenn sie ihre Religionen weiter pflegen und  das Herkunftsland immer ihre Heimat bleiben wird.

Bestes Beispiel wie erfolgreich Integration trotz Heimatgefühle sein kann, ist der 33jährige Samuel Awasum. Der im Alter von 19 Jahren nach  Deutschland gekommene Kameruner ist inzwischen nicht nur Vorsitzender des Ratinger Integrationsrates. Mit seiner Frau Jacinta Awasum bildet er auch das diesjährige Prinzenpaar im Ratinger Karneval.

Wie praktische Freiwilligentätigkeit aussieht und immer existierende Probleme gemeistert werden können, darüber haben sich die Ehrenamtlichen  untereinander und mit Betroffenen zum Abschluss der von der Miteinander.Freiwilligenbörse Ratingen e.V. organisierten Veranstaltung bei selbst gebackenen Plätzchen, alkoholfreiem Glühwein und Kürbis-Ingwer-Suppe rege ausgetauscht. Ganz im Sinne des Mottos „Engagement macht stark.“