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Mobirise
         Stark für das Ehrenamt in Ratingen





2018

Mobirise
Mobirise

Samstag, 15.9.2018, 10.00 – 13.30 Uhr

– Vereine, Verbände und Organisationen stellen sich vor -
 auf dem Kirchplatz St. Peter und Paul und vor der Commerzbank. 

Mittwoch, 19.9.2018, 17.00 – 19.00 Uhr

EHRENAMT BEWEGT: Vielfalt und Anerkennung 

Donnerstag, 20.9.2018,
17.00 Uhr – 18.30 Uhr

Ehrenamt in Ratingen – Welche Möglichkeiten gibt es und was könnte für mich passen?

Eine Infoveranstaltung im Konferenzraum des SKF Ratingen, Düsseldorfer Straße 40, Ratingen

Samstag, 22.9.2018, 10.00 – 15.30 Uhr

VHS: Rechtsfragen zum Ehrenamt –
ein Workshop mit RA Michael Röcken

Ratinger Ehrenamtsmeile 2018 ein grandioser Erfolg
Die „13. Woche des bürgerschaftlichen Engagements in Ratingen“ hätte mit der „Ehrenamtsmeile“ rund um den Marktplatz am 15. September nicht erfolgreicher starten können. „Die Zahl 13 war heute eine grandiose Glückszahl“, freut sich Erhard Raßloff, Sprecher des Kompetenzteams Ehrenamt in Ratingen rückblickend. 29 Hilfsorganisationen, Vereine und Verbände präsentierten sich an 25 mehr oder weniger großen Ständen, und ihr reichliches Informationsangebot nahmen Ratingens Bürgerinnen und Bürger interessiert auf. Auch der Wettergott spielte mit und schickte angenehme Temperaturen. Selbst ein für wenige Minuten einsetzender Nieselregen konnte die zahlreich vertretene Lokalprominenz nicht davon abhalten, sich umfassend zu informieren und intensive Gespräche zu führen. Unter ihnen Bürgermeister Klaus Pesch, sein Stellvertreter Wolfgang Diedrich, CDU-Fraktionschef Ewald Vielhaus, Sozialdezernent Harald Filip sowie der stellvertretende Sozialamtsleiter Jörg Saborni.
Dass ehrenamtliche Tätigkeiten und die Suche nach immer wieder neuen Freiwilligen in Ratingen keine konkurrierenden Einzelveranstaltungen der Hilfsorganisationen, Vereine und Verbände sind und viel mehr das Miteinander groß geschrieben wird, zeigte sich wie in den vergangenen Jahren auch an diesem Samstag. So herrschte unter den rund um den Marktplatz vertretenen Organisationen ein reger Informationsaustausch. Auch die Teammitglieder der Miteinander.Freiwilligenbörse Ratingen e.V., die an freiwilligen Tätigkeiten interessierte Bürger an alle Organisationen vermittelt, konnten viele Ratinger ansprechen, so dass eine ganze Reihe von ihnen versprachen, sich in der nächsten Zeit am Sitz der Freiwilligenbörse auf der Düsseldorfer Straße 40 über konkrete Angebote in ihrem Interessensbereich konkret zu informieren.
Wie praktische Hilfe aussehen kann, zeigte auf der Meile die Höseler Seniorenresidenz ProSeniore, die von den Senioren gesammeltes Spielzeug für die Kinder bedürftiger Bürger an die Ratinger Tafel übergab. Für die älteren Bürger der Stadt wurde ein neues Angebot vorgestellt. Die stellvertretenden Vorsitzenden des Seniorenrates Suse Nowka und Dr. Jürgen Schröder, berichteten auf dem Kirchplatz über die Arbeit des Seniorenrates und verteilten die neue Ratinger Seniorenzeitung „Aus unserer Sicht“, die offiziell am Montag den 17. September erstmals erscheint.
Auch die Unterhaltung kam nicht zu kurz. Die Trommelgruppe TAHOUGAN e.V. begeisterte das umstehende Publikum mit rhythmischen Klängen und animierte es immer wieder zum Mitklatschen. Einige Meilenbesucher ließen es sich sogar nicht nehmen, ausgelassen zu den Trommelklängen zu tanzen. Und nicht zuletzt gab es noch die große Tombola. Die 1.000 Lose, ohne Nieten, zum Preis von einem Euro fanden reißenden Absatz - schließlich konnten alle Loskäufer von Ratinger Unternehmen gestiftete Gewinne mit nach Hause nehmen. Der Erlös kommt dem Ratinger Ehrenamt zugute. Unterm Strich war die ganze Veranstaltung ein großer Gewinn für alle. Die Vertreter der teilnehmenden Hilfsorganisationen, Vereine und Verbände konnten hautnah spüren, wie groß das Bedürfnis Ratinger Bürger ist, mit ihrem Einsatz Gutes zu tun. Die Interessenten in informativen Gesprächen erfahren, welche vielfältigen Möglichkeiten es dazu in der Dumeklemmerstadt gibt.

Ehrenamtliches Engagement in Ratingen ist Vorbild für ganz NRW
Ein Sohn von Ina Bisani, Vorsitzende der Ratinger Dumeklemmer Stiftung und Insiderin in Sachen Ehrenamt in Ratingen, brachte es auf den Punkt. Als die Mutter ihre Söhne fragte, was für sie ehrenamtliches Engagement bedeutet, antwortete einer von ihnen: „Es dient der Gesellschaft und muss einen selbst erfüllen.“ Was der junge Mann so treffend formuliert und Isa Bisani am Anfang ihres Vortrages zitierte, zog sich wie ein roter Faden durch die Dialogveranstaltung „Ehrenamt bewegt – Vielfalt und Anerkennung“ innerhalb der diesjährigen Woche des bürgerlichen Engagements. Über 40 Vertreterinnen und Vertreter aus den unterschiedlichsten Bereichen des Ehrenamtes waren gekommen, um zu hören und zu diskutieren, was Andreas Kersting aus der Staatskanzlei NRW, dort zuständig für das bürgerschaftliche Engagement, Ratingens neuer Sozialdezernent Harald Filip und Ina Bisani über die vielfältigen Aspekte ehrenamtlicher Tätigkeiten zu sagen hatten.
„Jedes Engagement ist wichtig. Es ist der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält“, machte Ina Bisani in ihrem Vortrag „Die Vielfalt des freiwilligen Engagements und der Nutzen für die Gesellschaft“ deutlich. So sind allein auf der Homepage der Stadt Ratingen 351 Vereine aufgezählt, die mehr oder weniger auf ehrenamtliche Unterstützung angewiesen sind. Die Anforderungen an die verschiedenen Ehrenämter aber sind höchst unterschiedlich. „Der Einsatz bei der freiwilligen Feuerwehr oder der Notfallseelsorge ist halt ungleich anspruchsvoller als der Nachbarin die Tasche in die Wohnung zu tragen“, so Ina Bisani. Je höher die Anforderungen sind, desto mehr müssen die Menschen auf das Ehrenamt vorbereitet und kontinuierlich qualifiziert werden. Das erfordert professionelle Strukturen, die vor allem in kleineren Vereinen oft nicht vorhanden sind. Ihnen helfen in Ratingen kostenfreie Qualifizierungsangebote der VHS rund um das bürgerliche Engagement sowie regelmäßig stattfindende Freiwilligen-Erfahrungsaustausche der Miteinander.Freiwilligenbörse Ratingen e.V., bei denen auch an Ehrenamtstätigkeiten interessierte Vereine und Bürger ihre Fragen und Wünsche loswerden können.
Bei den unterschiedlichen Aspekten sind auch vielfältige Wechselwirkungen des Ehrenamtes in der Gesellschaft und der Kommune zu berücksichtigen“, sagte Harald Filip in seinem Vortrag „Der Stellenwert des Ehrenamts in der Kommune“. In Ratingen habe das Ehrenamtsengagement der Stadt schon lange einen festen Platz. „Als aktives Mitglied im ´Kompetenzteam Ehrenamt´ besteht eine wertvolle Brücke zwischen Hauptamt in der Verwaltung und ehrenamtlichen Tätigkeiten der Bürger", erklärte der Sozialdezernent. Das Engagement in Ratingen schlägt sich sogar in konkreten Zahlen nieder. „Der soziale Mehrwert, der durch ehrenamtliche Tätigkeiten für Ratingen geschaffen wird, liegt hochgerechnet bei rund 22 Millionen Euro jährlich“, berichtete Ina Bisani. „Immer wenn eine Zeitspende, also ein ehrenamtlicher Einsatz, erforderlich ist, sind helfende Hände zur Stelle. Dass funktioniert sogar bei schwierigen Aufgaben wie der Notfallseelsorge“, weiß Erhard Raßloff, Sprecher des Kompetenzteams Ehrenamt, aus Erfahrung.
Solch erfolgreiches Miteinander findet sogar weit über die Grenzen der Dumeklemmerstadt Anerkennung. „Von der vorbildlichen Aufstellung bürgerlichen Engagements in Ratingen können viele Städte lernen“, lobte Andreas Kersting von Staatskanzlei NRW in seinem Vortrag „Die Engagementförderung des Landes NRW und die Möglichkeiten der Anerkennung“. Deshalb sei Ratingen – wie schon bei der Einführung der Ehrenamtskarte 2008 – am jetzt beginnenden Entwicklungsprozess einer Engagementstrategie für das das Land NRW wieder beteiligt.
Anschauliches aus der Ratinger Ehrenamtspraxis gab es nach den Vorträgen bei den Diskussionen. In drei „Stehtischrunden“, die wie auch die ganze Veranstaltung Christian Pannes moderierte, erzählten aktive Ehrenamtliche von der Bedeutung ihrer „Zeitspenden“ für das tägliche Leben. Sie spannten den Bogen von nachbarschaftlichen Hilfen über Bildung, Sport und Brauchtum bis hin zum professionellen Ehrenamt im Rettungsdienst, der Hospizarbeit und der Notfallseelsorge. Bei solch geballten Informationen auf der Veranstaltung war es fast schon selbstverständlich, dass auch die Gäste das Bedürfnis hatten, sich beim abschließenden Imbiss untereinander und mit den Vortragenden intensiv auszutauschen. Für unterhaltsame musikalische Abwechslung während der Veranstaltung sorgten „Anton und Svenja“, das Duo von der Ratinger Band „Friday And The Fool“.


2017

Die 12. Woche des bürgerschaftlichen Engagements in Ratingen fand auch in diesem Jahr  zeitgleich mit der bundesweiten WbE in der Zeit vom 08. – 17.09.2017 statt.


Die Schirmherrschaft hatte wiederum Bürgermeister Klaus Pesch übernommen. Die Federführung wurde auch in diesem Jahr der Miteinander.Freiwilligenbörse Ratingen e.V. durch die Stadt Ratingen übertragen.

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Adresse

Miteinander.
Freiwilligenbörse-Ratingen e.V.
Düsseldorfer Str. 40
40878 Ratingen

            

Kontakt

Email:
info (at) freiwilligenboerse-ratingen .de

Telefon:
02102 7116-854
                   
Sprechzeiten:
Dienstag 10-12 Uhr
Donnerstag 16-18 Uhr