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Aktionstag der Wirtschaft 2016


Mobirise

„Das ist ganz typisch für Ratingen“
Unter dem Motto „Gemeinsam für Ratingen“ fand am Freitag der Aktionstag der Wirtschaft statt: 51 Projekte wurden von 36 Einrichtungen mit Hilfe von 57 Unternehmen umgesetzt. Eines davon war das Begegnungsfest für die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft Josef-Schappe-Straße und ihre Nachbarn.
Ratingen (dir). Kaum zu glauben, wie viel zu bedenken ist, wenn man ein Grillfest für rund 200 Menschen veranstalten möchte. Das fängt bei der Suche nach einem geeigneten Platz an und hört mit den notwendigen Versicherungen und Anträgen bei der Stadt noch längst nicht auf. „Die Größenordnung war schon eine Herausforderung“, sagt Dorit Schäfer von der Freiwilligenbörse, die im Rahmen des Aktionstags der Wirtschaft Unterstützung für die Umsetzung des Festes gesucht und gefunden hat. „Wir hatten direkt sehr großen Zuspruch und es kamen immer mehr dazu.“ Kann man so sagen, tatsächlich ist die Liste der Helfer lang: Die Ratinger Jonges, die Volksbank, der Integrationsrat, der Dumeklemmer Ratingen und natürlich die Freiwilligenbörse selbst haben die Organisation in die Hand genommen; die Feuerwehr hat sich mit einer Aktion vor Ort beteiligt, die Stadt hat das Spielmobil Felix vorbei geschickt und die Ratinger Schützenbruderschaft ihren Platz zur Verfügung gestellt.
Geholfen haben außerdem Edeka Kels, die Bäckerei Vogel und die Bäckerei Bös, die Metzgerei Möllmann, Mirco Köstring von High Life sowie das Jugendzentrum LUX und die mobile Jugendarbeit. Eckhardt Franken hat das Karussell für die Kinder besorgt. Fünf Wochen dauerten die Vorbereitungen. „Wir hatten richtig Spaß dabei“, sagt Dorit Schäfer, „und das Resultat ist noch viel besser als wir uns das vorgestellt haben. Die Zusammenarbeit und das Engagement waren super, das ist ganz typisch für Ratingen.“ Viele Flüchtlinge und Anwohner sind der Einladung gefolgt. Auf dem Schützenplatz an der Brückstraße gab es bei warmen Temperaturen, kalten Getränken, frischem Grillgut und Live-Musik Gelegenheit zur Begegnung, zum Kennenlernen und guten Gesprächen. Der integrative Gedanke stand im Mittelpunkt. „Das war uns ganz wichtig“, betont Dorit Schäfer, „dass Flüchtlinge und Anwohner einander näher kommen.“
Ein Plan der aufgegangen ist. Am Ende geriet das Begegnungsfest zur ausgelassenen Party, auf der alle miteinander tanzten. Auch Bürgermeister Klaus Pesch zeigte sich angetan von dem Fest und dem Aktionstag insgesamt: „Ich kann mir gut vorstellen, dass dies keine einmalige Sache war. Ideen für eine Fortsetzung des Aktionstages gibt es jetzt schon genug.“ Das sieht auch Nina Bauer von der RMG so, die das Ganze angestoßen hat: „Wir werden das jetzt analysieren und besprechen. Bei einer Fortsetzung sollte das Ziel sein, weitere Unternehmen mit ins Boot zu holen. Das sollte zu schaffen sein. Wir haben hier in Ratingen allgemein ein sehr starkes Engagement.“

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